ARD-Chef fordert höheren Beitrag für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Foto: 4Kfilme.de

Noch mehr Zwangsabgaben

Sie können den Hals nicht voll kriegen. Der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) ist der teuerste der ganzen Welt. Nicht einmal die BBC hat ein so hohes Budget – und in Großbritannien kann man sich wenigstens vom Rundfunkbeitrag befreien lassen und den Vertag kündigen. In Deutschland kann man das nicht. Die Deutschen sind gezwungen, den international teuersten ÖRR mitzutragen, egal, ob man die Sendungen sehen möchte oder nicht, egal, ob man genug Geld hat oder nicht.

Und jetzt wollen sie noch mehr Geld von uns Bürgern. Wir sollen noch mehr Zwangsabgabe zahlen. Dies fordert der ARD-Chef Ulrich Wilhelm. Er fordert eine Erhöhung des Beitrags zum Inflationsausgleich, orientiert am Verbraucherpreis-Index [siehe Bericht »Welt-Online«].

Inflationsausgleich? Die Löhne, Gehälter und Renten der Millionen Beitragszahler wachsen doch auch nicht genug, um die Inflation auszugleichen! Die Mieten in Deutschland schießen schneller in ungeahnte Höhen als die Gehälter der Mieter nachziehen können. Und nun sollen die Bürger noch mehr Geld den Granden von ZDF, ARD und Deutschlandfunk in den Rachen werfen, damit die Intendanten und Chefredakteure weiterhin ihre exorbitanten Gehälter beziehen können?

Derzeit sind pro Haushalt und Monat 17,50 Euro fällig. Und wehe dem, der nicht zahlt! Es ist Zeit für ein anderes Modell. Es MUSS endlich eine Option geben für Menschen, die für den ÖRR nicht mehr zahlen wollen und bereit sind, auf den Konsum der ÖRR-Programme zu verzichten. Im Zeitalter des Internets und bei dem Überangebot an privaten und internationalen Fernsehsendern sind die Bürger zur Informationsbeschaffung nicht auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk angewiesen, und zur Unterhaltung erst recht nicht.

 

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