ZDF-Intendant Bellut will Rundfunksbeitrag/GEZ erhöhen

Foto: Olaf Kosinsky / kosinsky.eu

Ohne Anpassung wäre das »Qualitätsniveau« nicht zu erhalten

Das ZDF bestach in den vergangenen Wochen und Monaten nicht unbedingt durch objektive Berichterstattung. Vor allem auf dem weiten Feld der Politik legten sich die Mainzer Fernsehmacher sehr schnell auf eine recht einseitige Sichtweise fest und hielten eisern daran fest. Andere Perspektiven kamen nicht zu Wort oder wurden kurzerhand abgebügelt. Kritiker an dieser Berichterstattung wurden diskriminiert, diskreditiert und teilweise sogar kriminalisiert.

Für diese alles andere als objektive Berichtersattung kassiert das ZDF seinen Anteil am Rundfunkbeitrag von insgesamt 17,50 Euro pro Haushalt und Monat, nämlich 4,32 Euro. Das ist den Mainzelmännchen aber viel zu wenig. Nach eigenen Berechnungen, so ZDF-Intendant Thomas Bellut aktuell, wäre bereits jetzt ein Beitrag von 18,35 Euro nowendig, um kostendeckend zu arbeiten. Alles, was darunter liegt, bedeute eine Kürzung, »die nur durch große Einsparungen im Programm erbracht werden könnte«, so Bellut.

Man plädiere auf die Anhebung des Rundfunkbeitrages (früher GEZ), denn »ohne eine Beitragsanpassung ist das Qualitätsniveau auf keinen Fall zu halten«, sagte Bellut. Dieser Satz allerdings sorgt in den sozialen Medien für großes Amüsement. Ein Qualitätsniveau sei schon seit Jahren beim ZDF nicht mehr zu erkennen. Das Ende der »Zentrale der Fakenews (ZDF)« sei nahe, der Merkelschen Propagandaschau würde man keine Träne nachweinen und selbst geschenkt sei für diesen Sender noch zu viel – so oder so ähnlich lauten die Kommentare unter anderem bei Facebook.

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